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Magnetresonanztomographie (MRT / MRI)

Bei der Magnetresonanztomographie (MRI oder MRT) werden mittels einem starkem Magnetfeld und Radiowellen Schichtbilder Ihres Körpers erzeugt. Bei dieser Untersuchungsmethode werden keine Röntgenstrahlen ver­wendet. Aufgrund des guten Weichteilkontrastes ist ein MRI besonders für die Darstellung des Gehirns, der Wirbel­säule oder der Gelenke geeignet.

Bei der Magnetresonanztomographie (MRI oder MRT) kommen keine Röntgen­strahlen zum Einsatz.

Unsere Radiologie verfügt über zwei MR-Geräte (je ein Gerät mit der Feldstärke 1.5 bzw. 3 Tesla) der neusten Generation, welche sehr präzise Schnittbilder ermöglichen. Insbesondere bei verschiedenen Erkrankungen des Kopfes, der Wirbelsäule und des Bewegungsapparates ist die MRT die bevorzugte Untersuchungsmethode. Auch in der Diagnostik von anderen Körperregionen und Organen (z. B. Prostata, Darm, Leber und Gallenwege) wird die MRT häufig eingesetzt. 

Was passiert während der Unter­suchung?

Aufgrund des starken Magnetfelds, das rund 60 000 Mal stärker ist als die Erdanziehung, werden Sie sich umziehen müssen. Die Untersuchungszeit variiert je nach Untersuchungsregion und dauert zwischen 20 und 45 Minuten. Es ist sehr wichtig, dass Sie sich während dieser Zeit nicht bewegen, da diese Untersuchungstechnik sehr empfindlich auf kleinste Bewegungen reagiert.

Technisch bedingt werden Sie ein zum Teil sehr lautes Klopfen hören, da die Magnete schnell an- und abgestellt werden. Deshalb bietet die Radiologiefachperson Ihnen Kopfhörer an. Dies einerseits als Gehörschutz und andererseits, damit Sie während der Untersuchung Musik hören können. Je nach Fragestellung ist zusätzlich der Einsatz von gadoliniumhaltigem Kontrastmittel erforderlich. 

Wie können Sie sich auf eine MR-Untersuchung vorbereiten?

  • Lassen Sie Ihren Schmuck zu Hause. Entfernen Sie alle metal­lischen Gegenstände (v.a. Piercings). 
  • Füllen Sie den Fragebogen aus (entweder bekommen Sie diesen zugeschickt oder bei kurzfristigen Terminen vor Ort). 
  • Wenn Sie ein Implantat im Körper tragen, sollten Sie vor dem MRI mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt sprechen. Das gilt vor allem für Herzschrittmacher, Defibrillatoren, Insulinpumpen oder Innenohrimplantate.
  • Wenn Sie aufgrund von sehr starken Schmerzen nicht ruhig liegen können, kontaktieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt für eine allfällige Medikation. 
  • Im Falle von Platzangst kommen Sie aufgrund der be­ruhigenden Medikamente nicht mit dem Auto und nach Möglichkeit in Begleitung.
  • Haben Sie Fragen oder Unsicherheiten, kontaktieren Sie uns ungeniert vorab.

 

Erfahren Sie mehr über die Magnetresonanztomographie auf der Seite von Siemens.

Sekretariat
Radiologie

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Erreichbarkeit

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