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Stiftungsrat genehmigt Lohnsummenerhöhung von 1,8 Prozent

Der Stiftungsrat des Spitals Muri hat das Budget 2025 verabschiedet. Trotz erwartetem Verlust von 1,2 Millionen Franken bei einer EBITDA-Marge von 4,7 Prozent wollen der Stiftungsrat und die Spitalleitung auch im nächsten Jahr in attraktivere Anstellungsbedingungen für die Mitarbeitenden des Spitals Muri investieren. Neben verschiedenen Optimierungsmassnahmen sollen auch die Löhne individuell erhöht werden. Insgesamt entsprechen diese Massnahmen einer Erhöhung der Lohnsumme um 1,8 Prozent.

Im aktuell herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld, dem alle Spitäler ausgesetzt sind, gestaltete sich der Budgetprozess anspruchsvoller als in den Vorjahren. Die Gründe dafür sind vielfältig: hohe Ausgaben für Digitalisierung und Infrastruktur, der Fachkräftemangel und die bei weitem nicht kostendeckenden Tarife.

Zufriedenheit der Mitarbeitenden stärken

Trotz budgetiertem Verlust ist es dem Stiftungsrat und der Spitalleitung ein grosses Anliegen, die Anstellungsbedingungen für die Mitarbeitenden weiter zu verbessern. Dies als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung. «Aufgrund fehlendem Fachpersonal, insbesondere im medizinischen und pflegerischen Bereich, müssen unsere Mitarbeitenden immer wieder kurzfristig einspringen», so CEO Daniel Strub. Dies soll in Zukunft noch besser vergütet werden. Im Budget 2025 enthalten sind unter anderem eine Erhöhung der Vergütung für kurzfristiges Einspringen, eine Erhöhung der Nacht- und Wochenendzulagen sowie die Einführung einer monatlichen Zulage für Berufs‐ und Praxisbildner. Damit unterstreicht das Spital Muri die Wichtigkeit der Ausbildung des eigenen Nachwuchses.

Diese Massnahmen werden einen grossen Teil der budgetierten Lohnsumme benötigen. Ein weiterer Teil wird für die Anpassung der Einstiegsgehälter von FaGe-Mitarbeitenden (Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ) und für individuelle Lohnerhöhungen eingesetzt.

«Wir freuen uns sehr, dass der Stiftungsrat unseren Vorschlägen vollumfänglich gefolgt ist und trotz des schwierigen finanziellen Umfelds diese überdurchschnittliche Lohnsummenentwicklung genehmigt hat», so CEO Daniel Strub. 

Dank an alle Mitarbeitenden

Der Stiftungsrat und die Spitalleitung danken allen Mitarbeitenden auf allen Stufen herzlich für den tagtäglichen Einsatz zum Wohle der Patientinnen und Patienten.

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