Navigieren in Spital Muri

Spital Muri schliesst Geschäftsjahr 2025 leicht positiv ab

Das Spital Muri erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Gewinn von 2,1 Millionen Franken und eine EBITDA-Marge von 6,9 Prozent (Vorjahr 7,3 Prozent). Dies dank dem engagierten Einsatz aller Mitarbeitenden, einer restriktiven Kostensteuerung und hoher Budgetdisziplin. Mit 7315 stationären Fällen, 27 405 Notfällen und 127 988 ambulanten Konsultationen und Therapien war die Auslastung insgesamt solide. Für eine langfristig finanzielle Gesundheit und Stabilität sind weitere Rentabilitätssteigerungen mit wiederkehrend höheren Gewinnen notwendig. Die im 2025 angekündigte neue Angebotsstrategie ist auf Kurs und wird zu nachhaltigen Ergebnisverbesserungen beitragen.

Das Spital Muri erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Gewinn von 2,103 Millionen Franken (Vorjahr Gewinn 1,705 Millionen Franken) und eine EBITDA-Marge von 6,9 Prozent (Vorjahr 7,3 Prozent). Die Eigenkapitalquote stieg auf 81,1 Prozent (Vorjahr 74,5 Prozent).

Die Belegung der betriebenen Betten konnte auf 88,0 Prozent gesteigert werden (Vorjahr 84,0 Prozent). Damit blickt das Spital Muri erneut auf eine gute und solide stationäre Auslastung zurück. Im Geschäftsjahr 2025 wurden im Spital Muri 7315 Patientinnen und Patienten stationär behandelt (Vorjahr 7624). Im Vorjahresvergleich gingen die stationären Fallzahlen leicht zurück (- 4,1 Prozent). Hauptgrund dafür ist die erneut gesunkene Zahl der Geburten auf 373 (Vorjahr 511).

Im Bereich der ambulanten Konsultationen und Therapien verzeichnete das Spital Muri einen Zuwachs auf 127 988 Konsultationen (Vorjahr 127 680). Die Zahl der Notfälle von 27 405 Fällen (Vorjahr 28 826) sowie die Anzahl Operationen von 5190 (Vorjahr 5662) hingegen waren leicht rückläufig. Die mittlere Aufenthaltsdauer von 4,23 Nächten (Vorjahr 4,22 Nächte) sowie der Case-Mix-Index – ein Indikator für die Komplexität und Schwere der behandelten Patientenfälle – blieben relativ stabil bei 0,911 (Vorjahr 0,919).

Rückblick

Das Jahr 2025 stand ganz im Zeichen der neuen Angebotsstrategie und der mit der medizinischen Neuausrichtung einhergehenden organisatorischen Transformation. Medizinische Fachbereiche, die aufgrund der demografischen Entwicklung einem wachsenden Bedürfnis aus der Bevölkerung entsprechen, wie die Orthopädie und die Akutgeriatrie, werden gestärkt und ausgebaut. Die stationäre Geburtshilfe wurde hingegen aufgrund anhaltend rückläufiger Geburtenzahlen und aus wirtschaftlichen Gründen per Ende 2025 geschlossen.

Mit der vom Stiftungsrat verabschiedeten Strategie 2025-2029 richtet das Spital Muri seinen Blick nach vorn und steuert aktiv seine Zukunft. Ihre konsequente Umsetzung ist entscheidend, um die notwendige Rentabilität zu erreichen und eine solide finanzielle Basis zu sichern – als Grundlage für eine erfolgreiche und nachhaltige Weiterentwicklung.

Bereits im September 2025 erfolgte eine erste Erweiterung der Akutgeriatrie von 12 auf 18 Betten, der geplante Ausbau auf 24 Betten konnte fristgerecht per 1. April 2026 realisiert werden. Auch die Umsetzungsarbeiten hinsichtlich des geplanten Aufbaus einer neuen orthopädischen Klinik im Spital Muri im 2026 sind auf Kurs.

Ausblick

Im 2026 wird das Spital Muri den eingeschlagenen Weg fortsetzen. Die Erreichung einer EBITDA-Marge von 10 Prozent gilt es strikt zu verfolgen, um die anstehenden Investitionen finanzieren und das Spital Muri weiterentwickeln zu können. «Wir sind zuversichtlich, dass wir mit der 2025 vollzogenen Neuausrichtung unseres Leistungsangebots die Weichen so gestellt haben, dass Gewinn und Eigenkapital anhaltend steigen und wir die finanziellen Mittel erwirtschaften können, um nachhaltig in Infrastruktur und Fachpersonal zu investieren. Nur so erreichen wir das Ziel einer langfristigen Existenz, die eine wohnortnahe und qualitativ hochstehende medizinische Versorgung für die Freiämter Bevölkerung sicherstellt», so Dr. med. Daniel Strub, CEO Spital Muri.

Den vollständigen Jahresbericht 2025 finden Sie unter www.spital-muri.ch/jahresbericht.

Medienstelle

Frau
Claudia Penta
056 675 11 33
E-Mail

Öffnungszeiten

Mo. bis Fr.
8.00 – 17.00 Uhr