Der Stiftungsrat widmete sich im Jahr 2024 intensiv seiner eigentlichen Kernaufgabe, der Strategiefindung. Nach mehreren fordernden und konstruktiven Arbeitssitzungen mit der operativen Ebene, der Spitalleitung, kristallisierte sich heraus, dass das medizinische Leistungsangebot des Spitals Muri für die Freiämter Bevölkerung einer tieferen Analyse zu unterziehen war. Daraus liess sich – unter Beachtung der Gesundheitspolitischen Gesamtplanung (GGpl) 2030 – ableiten, dass die demografische Entwicklung, die Kostenstruktur und das herausfordernde wirtschaftliche Umfeld als Wegweiser für das zukünftige Angebot dienen müssen.
Der leicht positiv ausgefallene Jahresabschluss 2024 und die über dem Durchschnitt liegende EBITDA-Marge dürfen jedoch das langfristige Ziel – die nachhaltige Sicherung des Spitals Muri – nicht aus dem Fokus geraten lassen. Das Spital Muri will für die Menschen im Freiamt auch in Zukunft ein zuverlässiger Partner für die ambulante und stationäre Gesundheitsversorgung sein – und für die Mitarbeitenden ein attraktiver Arbeitgeber.
Jedes Spital ist auf kompetente Fachkräfte angewiesen. Als Zeichen der Wertschätzung und der Dankbarkeit gegenüber den Mitarbeitenden hat der Stiftungsrat entschieden, die Lohnsumme für das kommende Jahr um 1,8 Prozent anzuheben. Der Stiftungsrat dankt allen, die täglich ihr Bestes für unsere Patientinnen und Patienten geben. Für den Erfolg unseres Spitals braucht es jede und jeden unserer Mitarbeitenden. Für deren positives und gesundes Arbeitsumfeld schafft die strategische Ebene, der Stiftungsrat, die Rahmenbedingungen.
Die personelle Zusammensetzung des Stiftungsrats hat sich im Berichtsjahr verändert. So schieden Alexandra Heilbronner und PD Dr. Iren Bischofberger aus dem Stiftungsrat aus, während Evelyn Pfister Meier und Pascal Gregor neu ins Gremium gewählt und herzlich willkommen geheissen wurden.
