Hausordnung - Spital Muri

Hausordnung - Spital Muri

Zur sprachlichen Vereinfachung wird in der Regel die männliche Form verwendet. Sie gilt für beide Geschlechter.

1. Geltungsbereich

  • Diese Hausordnung gilt für alle Personen, die sich im und um das Spital Muri aufhalten, namentlich Patienten, Besucher, Studierende, das Personal sowie Dritte im Auftrag des Spitals Muri.
  • Sie gilt in allen Räumen des Spitals Muri, auch in Personalunterkünften und im Restaurant, in der Kapelle sowie im gesamten zum Spital Muri gehörenden Areal. Die Direktion kann Ausnahmen in Bezug auf andere Personengruppen oder in Bezug auf Teile des Spitalareals (Teile des Aussenbereiches, Zugänge, Gebäude, Stockwerke, Zimmer) bewilligen.

2. Generalklausel

  • Das Spital Muri muss seinen Zweck ungestört erfüllen können. Es ist alles zu unterlassen, was einen geordneten und zweckentsprechenden Betrieb behindert. Insbesondere ist auf Ruhe und auf Reinlichkeit zu achten sowie die Sicherheit aller Personen zu garantieren (Patienten, Mitarbeitende oder Besucher des Spitals Muri).
  • Die Geheim- und Privatsphäre der Patienten ist zu wahren.

3. Zutritt zum Spital Muri

  • Der Zutritt zum Spital Muri, resp. der Zutritt auf Örtlichkeiten oder auf einzelne Räumlichkeiten ist auf folgende Personen beschränkt:
    a) Patienten,
    b) Besucher von Patienten, seien dies Angehörige, Freunde, Bekannte, Seelsorger oder Personen im Auftragsverhältnis von Patienten (z.B. Fahrdienst, Anwälte usw.),
    c) Mitarbeitende des Spitals Muri, einschliesslich Mitarbeitende von Zulieferfirmen oder sonstige vom Spital Muri beigezogene Personen (Berater usw.),
    d) Mitglieder der für das Spital Muri zuständigen Organe und Aufsichtsbehörden,
    e) Dozierende und Studierende, z. B. an den Kolloquien, Patientenvorträgen oder sonstigen Veranstaltungen, welche das Spital organisiert,
    f) Besucher von öffentlichen Veranstaltungen, wie z. B. Informationsveranstaltungen.
    g) Andere Personen bedürfen einer Bewilligung durch die Spitaldirektion.

4. Verbotene Tätigkeit

  • Ohne Bewilligung der Direktion sind untersagt:
    a) der Verkauf von Waren und andere gewerbliche Tätigkeiten,
    b) Werbungen, Sammlungen und Umfragen für politische, gewerbliche und ideelle Zwecke, z. B. durch Flugblätter, Broschüren, Anschläge und Plakate,
    c) politische Veranstaltungen, insbesondere Wahl- und Abstimmungspropaganda,
    d) Veranstaltungen von Vereinigungen,
    e) Ausstellungen,
    f) Ton- und Bildaufnahmen, Recherchen namentlich für Presse, Radio, Fernsehen und Online-Medien,
    g) das Mitbringen und Halten von Tieren auf dem Spitalgelände.
    h) Ausnahmen müssen durch die Spitaldirektion bewilligt werden.

5. Beachtung von Weisungen

  • Anordnungen und Weisungen im Spital Muri sind zu befolgen. Das gilt insbesondere für:
    a) Weisungen der Spitalleitung, resp. einzelner Spitalleitungsmitglieder,
    b) Weisungen des medizinischen Personals,
    c) Rauchverbot (ausser in den dafür vorgesehenen und beschrifteten Örtlichkeiten)
    d) den Konsum von Alkohol und Drogen,
    e) Brandschutzvorschriften und -massnahmen,
    f) die Nutzung der Informatik und des Gäste-Internets,
    g) Zutrittsverbote zu Räumen und Zugängen,
    h) den Umgang mit technischen Anlagen, wie z. B. mit Personen- und Warenaufzügen,
    i) die Benützung der Parkanlagen,
    j) Parkierungsordnungen,
    k) Hygienevorschriften und
    l) das Konsumieren von Speisen und Getränken in dafür vorgesehenen Bereichen.

6. Besuchszeit

  • Besucherinnen und Besucher haben sich an die publizierten Besuchszeiten und die besonderen, im Einzelfall erteilten Weisungen des medizinischen Personals, zu halten. Diese finden sich im Internet, in den Patientenbroschüren sowie auf den Parksäulen der Parkplätze.

7. Fahrgeräte / Verkehrsordnung

  • Innerhalb des Spitals dürfen nur Fahrgeräte (z. B. Kickboards usw.) eingesetzt werden, welche vom technischen Dienst des Spital Muri zugelassen werden.
  • Ausnahmen sind Rollatoren und Rollstühle (manuell oder elektrisch) von Patienten, Besuchern oder Mitarbeitenden. Das Spital behält sich jedoch vor, externe Fahrzeuge auf deren Eignung für die Spitalräumlichkeiten (z. B. für Korridore, Lifte und Zimmer) zu überprüfen und gegebenenfalls zu verbieten, resp. anzuordnen, dass diese Fahrgeräte jeweils an den Eingängen gemäss Weisungen des Spitalpersonals abgestellt werden.
  • Verboten ist insbesondere das Parken von privaten Fahrgeräten (Velos, Kickboards usw.) in den Räumlichkeiten und Korridoren des Spitals Muri.
  • Auf den innerbetrieblichen Verkehrswegen gelten sinngemäss die Vorschriften des Strassenverkehrs-gesetzes 1.
  • Ausnahmen müssen durch die Spitaldirektion bewilligt werden.

8. Abfälle

  • Abfälle sind in den dafür bestimmten Behältern zu entsorgen.

9. Wertsachen

  • Für die Aufbewahrung von Wertsachen in den abschliessbaren Schränken in den Patientenzimmern übernimmt das Spital Muri keine Haftung. 
  • Mitarbeitende sind gehalten, keine Wertsachen mitzubringen. Für die Aufbewahrung von Wertsachen in den abschliessbaren Schränken der Umkleidekabinen übernimmt das Spital Muri keine Haftung.
Für die Aufbewahrung von Wertsachen in den abschliessbaren Schränken in den Patientenzimmern übernimmt das Spital Muri keine Haftung. 

10. Sanktionen

  • Verstösse gegen die Hausordnung können einen Verweis vom Spitalareal und eine Anzeige bei der Polizei nach sich ziehen.
  • In schwerwiegenden Fällen bleibt die Erteilung eines Hausverbotes vorbehalten.
  • Die Spitaldirektion behält sich die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen sowie weitere rechtliche Schritte vor.

11. Vollzug

  • Der Vollzug der Hausordnung obliegt der Spitaldirektion.

 

Im Namen der Spitaldirektion

Dr. med. Daniel Strub, CEO