Computertomographie - Spital Muri

Computertomographie (CT)

Die Computertomographie verbindet die Vorteile der Röntgendiagnostik und der modernen Computertechnologie. Während der Untersuchung fährt der Patient auf einer Patientenliege durch einen Ring. Die Untersuchung ist nicht spürbar und dauert oft nur wenige Minuten. Während der Untersuchung werden die Röntgenstrahlen je nach Gewebe mehr oder weniger absorbiert und von gegenüberliegenden Detektoren erfasst. Der Computer errechnet daraus auswertbare Schnittbilder der menschlichen Anatomie.

Die hochauflösenden Bilder können als 3D Datensatz ausgewertet werden. Knochen und Weichteile können dank der präzisen, hoch auflösenden Aufnahmen unterschiedlich betrachtet werden. Die CT gehört zu den häufig angewendeten, radiologischen Untersuchungsmethoden.

Am besten geeignet ist die CT-Untersuchung für Knochen, Lunge und die Bauchorgane, aber auch die Nasennebenhöhlen und das Gehirn können dargestellt werden. In der Notfalldiagnostik ist die CT nicht mehr wegzudenken.

Bei sehr vielen Untersuchungen ist der Einsatz von Kontrastmittel unvermeidbar, dieses wird über eine Armvene appliziert. Durch diese Kontrastmittelgabe, es handelt sich um eine Iodlösung, kann die diagnostische Aussagekraft erheblich gesteigert werden. Diese venösen Kontrastmittel sind heute gut verträglich, lediglich ein leichtes, kurzanhaltendes Wärmegefühl ist spürbar; mit anderen Reaktionen rechnen wir im Normallfall nicht. Bei Untersuchungen des Bauchraumes müssen oft Wasser oder Kontrastmittel vorgängig getrunken werden, um Magen und Darm optimal auszuweiten und darzustellen. Für solche Untersuchung planen wir ein bis anderthalb Stunden ein.

In der CT können auch bildgesteuert Biopsien entnommen werden. Weiter  wird auf die CT für die kontrollierte Applikation von lokalwirkenden Medikamenten zurückgegriffen.

Was ist zu beachten?

Um wichtige Fragen zu klären, müssen Sie vor der Untersuchung ein Fragebogen zu allfälligen Allergien oder Unverträglichkeiten ausfüllen. Auch Nieren- oder Schilddrüsenfunktionsstörungen müssen abgeklärt werden. Dazu werden nicht selten die Blutwerte des Patienten kontrolliert oder wenn diese fehlen vom Labor erhoben.

Kontraindikationen

Während der Schwangerschaft dürfen keine Computertomographien durchgeführt werden, um das ungeborene Kind vor einem Strahlenschaden zu schützen.