Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen - Spital Muri

Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen

Für uns als Spital ist IHRE Sicherheit das Wichtigste aus diesem Grund haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, diese in den Fokus zu stellen.

Eine von vielen Massnahmen ist dabei die Aufforderung an unsere Patientinnen und Patienten beim Aufenthalt im Spital mitzudenken. Das mag im ersten Augenblick ungewohnt klingen. Schliesslich arbeiten bei uns ja Expertinnen und Experten, die das Beste für Ihre Gesundheit zu tun wissen und dabei Dienstleistungen in hoher Qualität erbringen.

Fakt ist, dass Fehler trotzdem passieren können. Um diese Fehler möglichst zu vermeiden, laden wir Sie ein, mitzudenken.

  • Seien Sie aufmerksam (werden Sie z. B. mit dem vollen und korrekten Namen angesprochen?)
  • Fragen Sie bei Unsicherheiten nach (fühlen Sie sich z. B. ausreichend aufgeklärt?)
  • Beteiligen Sie sich aktiv am Geschehen (melden Sie, wenn Sie z. B. fragen zu Ihren Medikamenten haben)

In unserem Flyer zur Patientensicherheit erfahren Sie mehr ... Weiter»


Qualitätsssicherung am Spital Muri

Mit den Privilegien der modernen Medizin steigen die Pflichten, für das Klinikpersonal, aber auch für die Patienten. Mehr denn je wird heute auf die Meinung der Patienten Wert gelegt. Das bedeutet aber auch, dass wir im Spital auf ihre Mithilfe angewiesen sind.

Das Zauberwort um Fehler zu vermeiden ist Kommunikation.

In unserem Haus gehen wir noch weiter und standardisieren definierte Teile der Kommunikation, damit wir die Fehler, Missverständnisse und Unklarheiten auf ein Minimum reduzieren. Beispiele dafür sind das Team- Time- out vor jeder Operation, die Übergaben von einer Schicht an die nächste auf den Stationen. Diese Vereinheitlichung gewährleistet ein hohes Mass an Sicherheit und Effizienz.

Mit der Qualitätssicherung und somit auch mit der Steigerung der Patientensicherheit, setzten sich unterdessen nicht nur die einzelnen Spitäler intern auseinander, seit 2009 wird auch auf Bundes- bzw. Kantonaler Ebene systematisch und verbindlich die Qualität der Kliniken gemessen und verglichen. (Nationaler Qualitätsvertrag ANQ). Dank dieser Entwicklung haben wir heute im Bereich Qualität und Sicherheit grosse Fortschritte aufzuweisen und uns stehen Instrumente zur Verfügung das Thema Sicherheit systematisch an zu gehen.


Historisch: Vom Schutzbefohlenen zum kompetenten Patienten

 „…ich werde ärztliche Verordnungen treffen zum Nutzen der Kranken nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber werde ich mich davor, sie zu Schaden in unrechter Weise anzuwenden….“

Früher wurde, mit dem Eid des Hippokrates, die Verantwortung  für die Schutzbefohlenen allein in die Hände des Arztes gelegt. Mit der Entwicklung der modernen Medizin und all ihren Bereichen war der Eid nicht mehr zeitgemäss und wurde ersetzt. Bis um 1960 galten die Patienten als bevormundet, man war sich gewohnt zu machen was der Herr Doktor sagt, ohne dies in Frage stellen.

Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte hängt mit der Globalisierung und dem ungehinderten Zugang zu Informationen zusammen, die wir früher nur in Universitätsbibliotheken mit viel Zeitaufwand recherchieren hätten. Seit den 1960er- Jahren ist die Rolle des Patienten, aber auch die des Spitalpersonals, ständig im Wandel. Vom informierten, mündigen über den autonomen bis hin zum kompetenten Patienten des 21. Jahrhunderts.

Die Erfindung des Internets macht es möglich, dass sich der Patient heute über seine Krankheit schnell und einfach informieren kann und sich damit auch aktiv am Behandlungskonzept beteiligt, wenn er das möchte. Dem ärztlichen und pflegerischen Dienst ist heutzutage bewusst, dass Patienten was ihre Krankheit betrifft teilweise einen hohen Wissensstand haben z. Bsp. chronisch kranke Menschen. Wir, die wir im Spital arbeiten, sehen die Beziehung zum Patienten und dessen Behandlung auf der Basis von Teamwork. Mit den Informationen die uns der Patient zur Verfügung stellen kann, hilft er aktiv mit, seinen Aufenthalt im Spital sicherer mit zu gestalten.

Unser Alltag wird schneller, das ist im Spital nicht anders. Wenn Sie vor 20 Jahren nach einer Hüftgelenks- Operation 14 Tage Bettruhe einhalten mussten, so können Sie heute bereits einen Tag nach der Operation ihr Bein wieder voll belasten.